Sicherer Umgang mit Lithium-Ionen-Batterien (Akkus)

Brandgeschützt und zertifiziert

Laptops, E-Scooter, E-Bikes, Pedelecs, Akku Bohrhammer, größere Gartengeräte - Lithium-Ionen-Batterien (Akkus) sind aus der modernen Welt nicht mehr wegzudenken. Anders als herkömmliche Batterien können Lithium-Ionen-Zellen Energie auf kleinstem Raum speichern. Diese unverzichtbaren Energiespender sind in den meisten elektronischen Geräten verbaut und kommen heutzutage in nahezu jedem Lebensbereich zum Einsatz.

Die Lithium-Ionen-Batterien (Akkus) wirken zwar harmlos, doch sie bringen auch Sicherheitsrisiken mit sich. Insbesondere geht von den Lithium-Ionen-Batterien eine erhöhte Brand- und Berstgefahr aus. Durch ihre sehr hohe Energiedichte, können sie sich unter bestimmten Bedingungen spontan entzünden oder instabil werden und bei Erwärmung explodieren. Tritt ein technischer Defekt auf oder versagt der Akku, kann dies schwerwiegende Folgen für Mensch und Umwelt haben.

Sie haben Elektrogeräte oder andere Produkte mit Lithium-Ionen-Akkus im Einsatz, die sicher gelagert und in optimaler Umgebung geladen werden müssen? asecos hat die Lösung!

Akku-Ladeschränke und Akku-Lagerschränke von asecos

Lithium-Batterien sind nicht so harmlos, wie sie scheinen. Feuerbeständige Sicherheitsschränke gelten aktuell als eine der sichersten Möglichkeiten zur aktiven und passiven Lagerung von Lithium-Ionen-Akkus.

Durch die immer weiter zunehmende Verwendung von Lithium-Ionen-Akkus der mittleren Leistungsklasse, steigen auch die Gefahren bei der Lagerung und insbesondere beim unbeaufsichtigten Aufladen dieser Batterien im gewerblichen und privaten Bereich. Für Sachversicherer ist es deshalb von hohem Interesse, dass verfügbare Schutzeinrichtungen (z. B. Typ 90 Sicherheitsschränke) genutzt werden um Risiken zu minimieren und Schadenfälle zu vermeiden.

Als weltweit führender Hersteller von Sicherheitsschränken hat asecos spezielle Sicherheitsschränke für Lithium-Ionen-Batterien der Klasse "Mittlere Leistung" (nach VdS 3103: 2016-05 (2)) entwickelt. In diesen Sicherheitsschränken können Lithium-Ionen-Akkus sicher gelagert (passive Lagerung) und je nach Modell auch aufgeladen werden (aktive Lagerung).

Bei einer Brandeinwirkung von außen sind die in den Sicherheitsschränken eingelagerten Lithium-Ionen-Batterien über einen Zeitraum von 90 Minuten gegen Überhitzung geschützt. Dies verhindert, dass sich die im Schrank gelagerten Lithium-Ionen-Batterien spontan entzünden, instabil werden oder explodieren.

Auch bei einem Brand von innen wird nachweislich eine Feuerwiderstandsfähigkeit von über 90 Minuten erreicht. Je nach Modell sind die Sicherheitsschränke zusätzlich mit einem automatischen Warn-/Brandunterdrückungssystem ausgestattet. Das heißt: Perfekter Schutz auch bei unbeaufsichtigten Ladevorgängen.

Warum können Lithium-Ionen-Batterien gefährlich sein?

 

Bei richtiger Handhabung und Lagerung gilt die Verwendung von Lithium-Ionen-Batterien (Akkus) als sicher. Völlig auszuschließen sind ihre Gefahren im Betrieb aber nicht, denn es kann passieren, dass sie manchmal von selbst zünden und einen Brand verursachen.

Lithium-Ionen-Batterien (Akkus) bestehen aus dutzenden Lagen von beschichteten Metallfolien. Plus- und Minusschichten sind jeweils durch eine hauchdünne Schutzschicht (Separator) getrennt. Kommt es zu Rissen in dieser Schutzschicht, kann die gespeicherte Energie unkontrolliert freigesetzt werden und Lithium-Ionen-Batterien können einen Brand verursachen. Ursachen hierfür sind:

  • Elektrische Überlastung (beim Laden und Entladen)
  • Überhitzung (thermische Überlastung durch externe Wärme- bzw. Energiequellen) oder durch
  • Stöße (mechanische Beschädigung in Kombination mit der hohen Energiedichte der Batterie)

Tritt ein Defekt auf, kann dieser schwerwiegende Folgen haben: Der Akku schmort durch und kann sogar explodieren. Dabei werden giftige Gase frei, die tödlich sein können. Solche Brände mit Lithium-Ionen-Akkus lassen sich nur schwer beherrschen und das Feuer breitet sich schnell aus. Der Feuerwehr bleibt oft nur, benachbarte Bereiche zu schützen.

Die deutsche Versicherungswirtschaft (GDV) fordert daher, Lithium-Batterien „grundsätzlich wie einen Gefahrstoff zu behandeln“. Allgemeine Hinweise zur Lagerung von Lithium-Batterien finden sich unter der Nummer 5 in der ►VdS 3103.

Worauf sollte man achten, um Schäden zu vermeiden?

► Einhaltung der Herstellervorgaben
► Schutz vor Kurzschluss der Batteriepole
► Schutz vor mechanischen Beschädigungen
► Nicht unmittelbar und dauerhaft hohen Temperaturen oder Wärmequellen aussetzen
► Einhaltung einer baulichen oder räumlichen Trennung (mind. 2,5 m) zu anderen brennbaren Materialen, falls keine automatische Löschanlage vorhanden ist
► Sofortiges Entfernen beschädigter oder defekter Batterien aus Lager- und Produktionsbereichen (Zwischenlagerung bis zur Entsorgung in sicherem Abstand oder einem brandschutztechnisch abgetrennten Bereich)
► Ausschließlich Lagerung von Batterien mit Prüfungsnachweis nach UN 38.3 (Prototypen nur in Ausnahmefällen und mit Gefährdungsbeurteilung)
► Lagerung in feuerbeständig abgetrennten Bereichen oder mit Einhaltung eines Sicherheitsabstands (räumliche Trennung von 5 m)
► Vermeidung von Mischlagerung mit anderen brandbeschleunigenden Produkten
► Überwachung des Lagerbereiches durch eine geeignete Brandmeldeanlage mit Aufschaltung auf eine ständig besetzte Stelle
► Bei Vorhandensein von Feuerlöschanlagen: Berücksichtigung der Angaben zu geeigneten Löschmitteln in den technischen Produktdatenblättern

FAZIT:

Wenn ein Akku durchbrennt, können die Folgen verheerend sein. Um dieser Situation vorzubeugen und Schäden zu vermeiden, sollten Lithium-Ionen-Batterien (Akkus) in speziellen, feuerfesten Sicherheitsschränken gelagert und geladen werden. Feuerbeständige Sicherheitsschränke gelten aktuell als eine der sichersten Möglichkeiten zur Lagerung von Batterien / Lithium-Ionen-Akkus.