41 anschließend unbeaufsichtigt geladen werden, denn durch die Hitzeentwicklung beim Ladevorgang können sich beschädigte, instabile Akkus selbst entzünden. Um hier das Gefahrenpotential so gering wie möglich zu halten, hat sich der Bauhof Hösbach für eine wichtige Präventionsmaßnahme entschieden: Seit Oktober 2024 ist dort ein ION-LINE PRO Sicherheitsschrank der Firma asecos im Einsatz, in dem Lithium-Akkus sicher gelagert und geladen werden können. Damit liegen und laden die Akkus nicht mehr einfach nur im „Gärtnerraum“ oder der „Schreinerei“, wie es vorher der Fall war, sondern befinden sich vor und nach jedem Einsatz sowie beim Ladevorgang selbst im Schrank – und sind damit jederzeit sicher verwahrt. Eine wichtige Entscheidung Die Entscheidung für diese Maßnahme war eigentlich ein Prozess, denn langsam, aber stetig wurden es immer mehr Akku-Geräte und irgendwann waren es dann so viele, dass Reiner Müller und sein Team beschlossen haben: „Ok, jetzt müssen wir etwas unternehmen!“. Einer von drei Gründen für die Anschaffung eines Sicherheitsschrankes war also schlichtweg die Menge. Der zweite Grund hat mit dem unsichtbaren Gefahrenpotential zu tun, das vor allem kaputte Akkus bergen können: Für die Bauhof-Mitarbeiter sind die Akku-Geräte natürlich Arbeitsgeräte, die tagtäglich im Einsatz sind und schwer beansprucht werden. Im stressigen Arbeitsalltag kann es da auch mal passieren, dass vielleicht eines aneckt und Erschütterungen ausgesetzt ist – und genau dann wird es gefährlich, denn den Zustand des Akkus kann man anschließend leider nur schlecht beurteilen. Um das Risiko eines Brandes einzudämmen, wurde im Bauhof schon immer „Wert darauf gelegt, dass die [Akkus] nicht geladen werden, wenn keiner vor Ort ist“, sagt Herr Müller. Und eigentlich ist hier sogar immer jemand vor Ort, denn über den Büroräumen und Werkstätten befindet sich die Hausmeister-Wohnung. Ein gewisses Maß an Sicherheit war also schon vor dem Einsatz des ION-LINE Schrankes gegeben, denn im Ernstfall hätte der Hausmeister innerhalb kürzester Zeit reagieren und die Einsatzkräfte alarmieren können. Apropos Einsatzkräfte: Der dritte Grund für die Anschaffung des Schrankes resultierte aus dem Engagement mehrerer BauhofMitarbeiter bei der Freiwilligen Feuerwehr, denn sie mussten in den letzten Jahren
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