Referenzbroschüre: GAP-LINE Gefahrstoffarbeitsplatz

52 Die Gegner heißen Rapsglanzkäfer, echter und falscher Mehltau oder Weiße Fliege – auch auf Blattläuse und krautfäuleauslösende Pilze ist man bei Bayer CropScience nicht gut zu sprechen. Die rund 200 auf dem riesigen Gelände in Monheim tätigen Chemiker, Biologen und anderen Wissenschaftler entwickeln vor allem Insektizide und Fungizide. Diese Forschungsarbeit im Dienste unbeschädigter und ertragreicher Kartoffel- oder Getreideernten ist gewissermaßen eine großangelegte Sisyphusarbeit – mit dem Unterschied, dass die Arbeit der Forscher mit der Zeit sogar schwerer wird, wie Dr. Winfried Etzel von der Forschungsanalytik bei Bayer CropScience betont: Das liegt an der Bildung von Resistenzen, die zum Beispiel die Krautfäulepilze gegen die Fungizide ausbilden. Gegen die immun gewordenen Pilzpopulationen hilft nur ein neuer Wirkmechanismus – und diesen zu finden, wird zunehmend aufwendiger. Für die Erforschung solcher Wirkmechanismen gibt es keine einfachen allgemeinen Regeln, so Winfried Etzel. An Trial-and-Error und ständigen intensiven Tests führt kein Weg vorbei. Dafür haben die Wissenschaftler eigene Gewächshäuser, in denen alle möglichen, für unsere Ernährung wichtigen Kulturpflanzen gezogen werden: Zum Beispiel Getreide, Reis, Soja, aber auch Obst. Zwar werden Mittel zunächst in vitro getestet. Sind sie dort erfolgreich, müssen sie aber Tests am kompletten Organismus bestehen. Ist auch diese Hürde gemeistert, folgt ein umfangreiches behördliches Zulassungsverfahren nach strengen Richtlinien. Bayer CropScience AG | Deutschland DIE JÄGER DER WEISSEN FLIEGE

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