Referenzbroschüre: GAP-LINE Gefahrstoffarbeitsplatz

Projektzusammenfassung Anwendung: Gefahrstoffarbeitsplatz auf mobilem Untersuchungsfahrzeug Firma: Berufsfeuerwehr der Stadt Köln Standort: Köln Branche: Feuerwehr Realisiert durch asecos-Partner: Dünschede Fahrzeugbau GmbH & Co. KG, Meschede 33 schnelle und richtige ärztliche Versorgung ist der Unterschied entscheidend – in anderen Fällen kann er lebenswichtig sein. Zu fünft an Bord Bei einem Einsatz wird der Abrollbehälter auf einen LKW geladen, von dem er dank seiner Rollen genau dort abgerollt und aufgestellt werden kann, wo er benötigt wird. Er wird dann von fünf Feuerwehrmännern, bzw. -frauen besetzt, von denen einer entweder Chemiker oder Chemieingenieur ist. Sie alle haben zudem eine Spezialausbildung „Analytische Task Force“ absolviert. Mit an Bord ist neben allerlei Zubehör von Funkausstattung über Desktoptelefone bis zu Internetzugang und Wetterstation vor allem ein Gaschromatograf und Massenspektrometer zur Messung gasförmiger und verdampfbarer Stoffe sowie ein Infrarotspektrometer für feste und flüssige Stoffe. Dem Gefahrstoffarbeitsplatz (GAP) kommt nun im praktischen Ablauf der Analyse eine zentrale Rolle zu: Die draußen operierenden Einsatzkräfte reichen die zu untersuchenden Stoffe über eine Außenklappe in eine Probenschleuse, die ihrerseits – von einer Innenklappe getrennt – direkt an den GAP angrenzt. Die Proben können also mit einem Griff von der Schleuse direkt in den Gefahrstoffarbeitsplatz geholt werden und dort nach und nach abgearbeitet werden. Giftige Dämpfe der Stoffe selbst, aber auch die Ausdünstungen von Lösungsmitteln werden konstant abgesaugt, so dass der Chemiker die Probe gefahrlos für die Messgeräte aufarbeiten kann. GAP-Spezialanfertigung Der asecos Gefahrstoffarbeitsplatz im ABATF ist eine Spezialanfertigung mit magnetisch sicher zu befestigenden Acryl-Frontklappen zum Hochklappen. Dazu kommt die innenliegende Extraklappe für die Probenschleuse. Und an der Unterseite ist der GAP mit einem ebenfalls von asecos gelieferten Gefahrstoffschrank verbunden – hier werden sämtliche erforderlichen Chemikalien, darunter Lösungsmittel, Säuren und Laugen, sicher gelagert. Der Einsatz im Ernstfall ist zum Glück selten, wie Volker Ruster feststellt: Aber der AB-ATF ist dennoch im Dauerhärtetest, denn geübt wird darin jeden Tag und in jeder Schicht: Die Feuerwehrleute, die Technik und der Gefahrstoffarbeitsplatz bewähren sich täglich – rund um die Uhr.

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