Referenzbroschüre: GAP-LINE Gefahrstoffarbeitsplatz

Projektzusammenfassung Anwendung: Gefahrstoffarbeitsplatz mit Unterbauschrank zur Untersuchung von Wasserproben Firma: Justizvollzugsanstalt Landsberg am Lech Standort: Landsberg Branche: Behörden Realisiert durch asecos-Partner: CVent 31 Korrosionsfreie Kessel Vom Funktionieren der Dampfkessel hängt also der gesamte JVA-Betrieb ab – zuständig für ihre Überwachung ist unter anderem der gelernte Zentralheizungs- und Lüftungsbauer Martin B. (sein vollständiger Name muss aus Sicherheitsgründen ungenannt bleiben), der sich mit seinen Kollegen im Dreischichten-Dienst bei der Überwachung und Kontrolle der Anlage abwechselt. Jedem Dampfkessel ist ein mit Stadtgas betriebener Gasbrenner vorgeschaltet, der zunächst ganz normales Wasser erhitzt, aus dem dann im Kessel – ähnlich wie in einem Schnellkochtopf – der Dampf hergestellt wird, der dann wiederum an Küche, Wäscherei, etc. weitergeleitet wird. Damit dieser Kessel keinen Schaden nimmt, muss das Wasser in einer Osmoseanlage entkalkt werden – und ein Sauerstoffbindemittel muss zugesetzt werden, damit die Anlage nicht korrodiert. Eine Phosphatverbindung verhindert zu diesem Zweck Ablagerungen an der Kesselwand. Messungen im Schichtdienst Martin B. und seine Kollegen entnehmen den Kesseln regelmäßig Wasserproben und prüfen den Härtegrad des Wassers. Außerdem kontrollieren sie durch Messungen, ob das richtige Mischungsverhältnis aus Kesselwasser, Kieselsäure und Sauerstoff gegeben ist – dafür gibt es Vorgaben seitens des Kesselherstellers, und auch der TÜV nimmt die Anlage regelmäßig ab. Für diese ständigen Messungen setzt man zum Beispiel Salzsäure und Ammoniak ein – beides gefährliche Chemikalien: Ammoniak ist schwerer als Luft, zieht nicht ab, sondern sammelt sich am Boden, was zur Erstickung der hier arbeitenden Menschen führen kann. Diese Messungen nehmen Martin B. und seine Kollegen ausschließlich an ihrem asecos Gefahrstoffarbeitsplatz vor, der für einen konstanten Abzug der gesundheitsschädlichen Dämpfe sorgt. Bevor er angeschafft wurde, mussten sie die Messungen sicherheitshalber unter freiem Himmel vornehmen, bis der Arbeitsschutzbeauftragte der JVA für eine bessere Lösung sorgte: „Jetzt haben wir eine für all unsere Anforderungen sehr gut abgestimmte, kompakte Lösung: Einen Gefahrstoffarbeitsplatz, der alle Dämpfe zuverlässig absaugt – und es gibt eine ausreichende Beleuchtung, genügend Steckdosen, Kalt- und Warmwasseranschluss“. Auch der asecos Sicherheits-Unterbauschrank, in dem jetzt alle Chemikalien ihren festen Platz haben und sicher aufbewahrt werden können, überzeugt Martin B., dessen Resümee gut oberbayerisch ausfällt: „Das passt“. „Jetzt haben wir eine für all unsere Anforderungen sehr gut abgestimmte, kompakte Lösung [...]“

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