14Apr2022 Innovationen & Produkte Praxisbericht / Q-LINE in der Praxis: Handwerkskunst aus Holz

Raffinierte Sonderanfertigungen und hochwertige Verarbeitung machen die Wohnideen der Schreinerei & Planungsbüro Eichenhaus AG zu ganz besonderen Lieblingsstücken. Verwendet wird nahezu ausschließlich Holz aus der Region – dem Spessart.

Für die Wahl des besten Holzes stehen im Unternehmen kompetente Schreinermeister, Architekten und Designer mit Rat und Tat zur Seite, denn Holz ist nicht gleich Holz. Neben dem individuellen Geschmack müssen auch spezifische Eigenschaften berücksichtigt werden: Je nach Verwendung muss das Holz gegen Feuchtigkeit und Schädlinge behandelt und die Oberflächen veredelt werden. Die dafür verwendeten Öle, Lacke und Lasuren werden sicher in asecos Gefahrstoffschränken aufbewahrt.

 Praxisbericht / Q-LINE in der Praxis: Handwerkskunst aus Holz

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 Praxisbericht / Q-LINE in der Praxis: Handwerkskunst aus Holz

Vom Rohstoff zum Möbelstück

„Alles beginnt im Forst“, so Christoph Werner, Geschäftsführer der Eichenhaus AG, dessen Wahl beim Einkauf immer zuerst auf die einheimischen Hölzer fällt. Der Rohstoff Holz ist vielfältig vorhanden, aber nicht unerschöpflich. Deshalb legt Christoph Werner Wert auf regionale Forste, die dank verschärfter Gesetze zugunsten des Umweltschutzes nur begrenzt geschlagen werden. „Das sorgt für Nachhaltigkeit und stärkt langfristig unser Handwerk.“
Doch bevor das Holz in der Schreinerei verarbeitet wird, bringt es einen langen Weg hinter sich. Forstmitarbeiter fällen die Stämme und rücken sie mit hochentwickelten Maschinen an die Forststraßen – früher übernahmen diese Arbeiten sogenannte Rückepferde. Von dort aus gelangen die Stämme in die Säge- und Furnierwerke zur Weiterverarbeitung oder direkt zum Eichenhaus. Denn hier wählt der Kunde selbst den Holzstamm für seinen Wohnzimmertisch aus.
Nach einer Trocknungsphase, die für jede Baumart unterschiedlich ausfällt, beginnt die Kreativität der Schreiner und Planer zum einzigartigen Möbelstück.

 

 

Arbeiten mit Öl, Lack und Co.

Die Bearbeitungsmöglichkeiten von Holzflächen sind vielseitig: Die Schreinermeister machen jeden Wunsch wahr und bleichen, beizen, ölen und lasieren was das Zeug hält. So wird die Maserung erhellt oder eine farbliche Veränderung des Holzes erwirkt. Eine Lasur beispielsweise macht das Holz haltbarer und schützt es vor Witterung – das Ölen versiegelt und schützt Möbeloberflächen im Innenbereich. Allen Arbeiten gemeinsam ist der Umgang mit Chemikalien. Denn Beize, Öle und Bleichmittel sind meist brennbare oder entzündliche Gefahrstoffe, die in Kleinmengen direkt an der Werkbank gelagert werden. Für eine sichere Lagerung der Stoffe und den bestmöglichen Schutz der Mitarbeiter hat Christoph Werner einen Sicherheitsschrank direkt am Arbeitsplatz und einen im zentralen Depot aufgestellt. Sie schützen die eingelagerten Gebinde im Brandfall und das passiert schneller als man vermutet.

 

Risiko: hohe Brandlast

Es war ein Schlüsselerlebnis in der Eichenhaus-Schreinerei, als sich plötzlich ein Öl-Tuch selbst entzündete. Die Mitarbeiter konnten nur durch schnelle und umsichtige Reaktion einen Brand verhindern. Was aber, wenn diese gerade bei Kunden oder in der Mittagspause gewesen wären? Durch die herumliegenden Späne und den Holzstaub hätte sich das Feuer rasant ausbreiten können – zumal weitere entzündbare Gefahrstoffe in unmittelbarer Nähe standen. „Der Vorfall hat uns die Augen geöffnet und veranlasst, dass wir uns intensiver mit dem Thema sichere Gefahrstofflagerung am Arbeitsplatz auseinandergesetzt haben Uns waren die Risiken nicht vollständig bewusst, die auch vermeintliche Kleinmengen an den Werkbänken verursachen können“, so Christoph Werner. Mit den asecos Sicherheitsschränken ist alles ordnungsgemäß gelagert und sie bieten auch für größere Gebinde ausreichend Platz. Eine geprüfte Bodenauffangwanne verhindert zusätzlich ein Auslaufen von Leckagen.

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